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PeriodicalsComputer Science & Information Technology

Skulpturgedichte

POEMA2023

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Abstract & Overview

Skulpturgedichte entstehen vor allem im Umfeld Konkreter Poesie seit den 1960er Jahren, begleitet von theoretischen Reflexionen, die wichtige Perspektiven für ihre Deutung und Erforschung eröffnen. Als konstitutive Dimensionen skulptural-poetischer Gestaltung erscheinen Sprachlichkeit, Schriftlichkeit, Räumlichkeit und Kinetik des Gedichts, die Materialität und Architektur der skulpturalen Gestalt, aber auch deren implizite Semantiken, ihre symbolischen oder metaphorischen Valeurs. Ausgehend von diesen Aspekten des Konkreten Skulpturgedichts lassen sich aber auch andere Beispiele skulpturaler Lyrik in den Blick nehmen: Poeme in Gestalt von Buchskulpturen, skulptural erscheinende Gedichte, plastisch materialisierte Graphien, Inschrift-Poeme von konstitutiver Skulpturalität. Phänomen- und Forschungsfeld des Skulpturgedichts werden in vorliegendem Beitrag im Ausgang von vier Beispielen skizziert. Zwei davon gehören zur Konkreten Poesie; für sie sind Kernkonzepte Konkreter Poetik, wie etwa das ›one word poem‹, konstitutiv, und beide haben bezogen auf das Oeuvre ihrer Schöpfer (Ian Hamilton Finlay, Heinz Gappmayr) programmatisch-exemplarische Bedeutung. Die zwei anderen Beispiele (Margaret Kaufman/Claire de Vliet, Michel Butor/Pierre Leloup) sind ebenfalls skulptural gestaltete Poeme, auch wenn sie unter anderen ästhetischen Vorzeichen stehen, und sie haben jeweils eine programmatische Bedeutung innerhalb des Oeuvres, zu dem sie gehören. Ausgehend von den Beispielen erfolgt ein Aufriss der theoretischen Fragen und Deutungsperspektiven, die Skulpturgedichte eröffnen.

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Monika Schmitz‐Emans (2023). Skulpturgedichte. POEMA, (1), 83–101. https://doi.org/10.38072/2751-9821/p7

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Schmitz‐Emans, M. (2023). Skulpturgedichte. POEMA, 83–101. https://doi.org/10.38072/2751-9821/p7
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